Wanderung durch das Allmannshauser Filz
Nachrichten aus dem Landkreis

Die Bundesjustizministerin und Landesvorsitzende der FDP Bayern, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (rechts) und die Kreisvorsitzende Sigrid Friedl-Lausenmeyer (Mitte) ehrten auf der Kreishauptversammlung am 21. Juli in Bachern (von links) Sibylle Hasslinger und Renate Widmann aus Starnberg und Edith Endrös-Baum aus Gauting für 40 Jahre und Margita Gürtler (nicht auf dem Bild) für 25 Jahre Mitgliedschaft in der FDP mit der Theodor-Heuss-Medaille.
Die Kreisvorsitzende dankte den Damen für das jahrzehntelange Engagement und unterstrich abschließend die Leistung und die persönliche Stärke, in wechselnden Zeiten über eine so lange Zeitspanne eine liberale Haltung zu bewahren und zur Freien Demokratischen Partei zu stehen.
Berufliche Bildung, Integration und Tierschutz als Schwerpunkt ihrer Arbeit
München, 15. Juli 2010: Als Neuling im Europäischen Parlament kam es in Nadja Hirschs erstem Jahr vor allem darauf an, ihren Platz unter 736 Abgeordneten aus 27 Mitgliedstaaten zu finden und Themen und Terrains abzustecken. Als Mitglied des Beschäftigungsausschusses und Stellvertreterin im Ausschuss für Bildung und Kultur sowie Bürgerliche Freiheiten und Inneres hat die Münchnerin eine große Bandbreite von Themen abzudecken. Ihre Schwerpunkte setzt Nadja Hirsch dabei auf die berufliche Bildung, Integration und den Tierschutz.
Erst kürzlich konnte sich die beschäftigungspolitische Sprecherin der FDP im Europaparlament gegenüber ihren Ausschuss-Kollegen durchsetzen und wird nun als Hauptberichterstatterin den Kommissionsvorschlag zur beruflichen Aus- und Weiterbildung in der EU betreuen. "Die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ist wesentlich niedriger als bei unseren europäischen Nachbarn. Meines Erachtens haben wir das auch unserem dualen Bildungssystem zu verdanken. Dieses deutsche Erfolgsmodell will ich innerhalb der EU verteidigen", so Nadja Hirsch.
Zur Asyl- und Integrationspolitik meint die zuständige Abgeordnete innerhalb der FDP: "Die Frage der Zuwanderung muss offen diskutiert werden. Hierzu gehört Asyl genauso wie die gesteuerte Zuwanderung." Neben dem sogenannten Asylpaket, bei dem es um die Verbesserung des EU-Asylsystems und die Stärkung der Asylbewerberrechte geht, beschäftigt sich Nadja Hirsch mit dem Flüchtlingsfonds und dem Menschenhandel.
Ein Thema, das Nadja Hirsch persönlich am Herzen liegt, ist der Tierschutz. "Auch beim Tierschutz spricht die EU mit. Wie sonst könnte man grenzüberschreitenden Problemen wie unsinnig langen Tiertransporten, oder nicht artgerechter Tierhaltung bei der Tierproduktion zum Zwecke der Kostensenkung, Herr werden. Bei den Legebatteriehennen konnte ein Machtwort gesprochen werden und diese Art der Haltung ist nun verboten - doch warum sollen Mastkaninchen weiter leiden? Hier setze ich mich besonders für ein schnelles Verbot der Käfighaltung ein."
